WSV Neptun e.V.

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Archiv Berichte

Bericht von unserem Triathlet Dr. Axel Bormann von der Challenge Barcelona-Maresme.

Eigentlich hatte fast alles dagegen gesprochen. Nach der perfekt und verletzungsfrei gelaufenen für Roth (und meinem Abbruch wegen heftiger Magenprobleme) war der Trainingsplan für Barcelona schon eine echte Herausforderung für Judith vom TriCamp.

Aber von Anfang an: bereits 20h nach meinem Rennabbruch in Roht hatte ich Startplatz, Flug, Hotel und Mietwagen für den Challenge Barcelona-Maresme. Irgendwo musste meine Energie ja hin. Und dann ging es los... erst verrutschte mein Hintern (ISG sagen die Profis dazu), dann fielen ein paar Einheiten der Arbeit (ungern) sowie meinen Nichten und Neffen (sehr gern!) zum Opfer und zu aller Letzt bekam ich noch eine brasilianische Grippe (Selbstdiagnose aufgrund der Farbgebung meiner Taschentücher). Wenig zuversichtlich bin ich dann nach Spanien gereist und hatte erst beim Testschwimmen in der gut einem Meter hohen und dennoch sanften Dünung am Samstag das erste mal ein gutes Gefühl... beim Radfahren weniger, denn ich hatte meinen Steuersatz kaputtgeschraubt, so dass meine Lenkung ziemlich geklappert hat.

Der Sonntagmorgen begann mit einem wunderbaren Sonnenaufgang über dem fast glatten Mittelmeer – gemeinsam mit ungefähr 1200 anderen ähnlich in sich gekehrten Sportlern wie mir, die sich mit dem Einstieg in den Neoprenanzug genau so schwer taten wie ich selbst. Der Schwimmstart von Strand mit dem Sprung in die Wellen war auf jeden Fall ein Erlebnis, dass meinen Salzbedarf für das Rennen bereits gedeckt hat. Das Schwimmen lief auch gut und locker, nur wunderte ich mich auf der 2 km langen küstenparallelen Strecke, warum es irgendwie lange dauert. Beim Abbiegen zum Wechsel wurde es dann klar, wir hatte heftig Strömung und ich musste gut 30° vorhalten um den Ausstieg zu erreichen und ich war mit den 1:15 für die 3.8km sehr zufrieden.

Die Radstrecke lief auf der Küstenstraße nach Barcelona teils in leichten Wellen, meist jedoch topfeben und auf superguten Asphalt und ich war trotz mäßiger Leistung schön schnell... bis der Himmel auf den letzten 40km die Schleusen öffnete und die eben noch liebliche Straße in einen reißenden und angsteinflößenden Fluss verwandelte.

Pünktlich zum Laufen hat der Regen aufgehört und ich bin so langsam wie möglich losgelaufen. Bis km 16 ging das auch richtig gut und ich schöpfte Hoffnung. So etwas soll man ja nie denken, denn gleich danach sackte mein Kreislauf weg. Ein paar Meter gehen und ein weiteres Maltodextrinfläschen gaben mir wieder Kraft und ich beendete den Marathon mit der zweitschlimmsten Quälerei meines Lebens.

Und dann kam die nach etwas über 12 Stunden endlich Ziellinie... und ich konnte wieder richtig gut laufen!
  






 

 Der 80. Geburtstag von Hans Meixner

 Stadtmeisterschaften Skifahren

Unsere Mitglieder Roland und Franziska Münzel. Sie starteten für den WSV-Neptun im Abfahrtslauf bzw. im Riesenslalom und wurden jeweils Dritte in Ihrer Altersklasse. Man muss im WSV-Neptun nicht unbedingt schwimmen, um mit dem Verein Stadtmeister zu werden.
  




Hans Meixner mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet - 2009

Was für ein Glück für den Wassersportverein Neptun: Seit ca. 50 Jahren engagiert sich Hans Meixner ehrenamtlich für „seinen“ Verein. Als Mitglied in der Vorstandschaft aber vor allem als Nachwuchstrainer ist er eine wichtige Säule im Vereinsleben. Mit seinen – wer ihn sieht, mag’s kaum glauben – 78 Jahren geht er immer noch seiner Leidenschaft nach, Kindern das Schwimmen zu lernen. Mehr als 1000 Kinder verdanken Hans Meixner, dass sie schwimmen und stolz auf Ihr „Seepferdchen“ sein können. So mancher gute Schwimmer erhielt von ihm seine schwimmerische Grundausbildung, wie Michael Schubert, WM-Teilnehmer 2007.

Die Initiative des Bayerischen Schwimmverbandes „Kinder müssen schwimmen lernen“ liegt im natürlich besonders am Herzen sowie die „Kleinen“ selbst, die hoffentlich noch lange von ihrem Hans lernen, das Wasser als Freund zu betrachten!

Der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, ehrte nun Hans Meixner und verlieh ihm im Rahmen eines feierlichen Festaktes die Medaille für „herausragendes ehrenamtliches  Engagement für den Sport in Bayern“.  Danach ging’s schnell zurück nach Bamberg, warteten doch schon seine Schwimmer auf ihn und ganz ehrlich: Die Badehose ist Hans Meixner sowieso lieber als Anzug und Krawatte!